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was läuft sonst

 

Veranstaltung am 26.03.2010

Fotocollage RoSe

Dinner & Show im Flairhotel Landgasthof Roger in Hößlinsülz

Bronnweiler Weiber und Bärlauchmenü

Liegt es am guten Essen oder am Programm?

Michael Roger hatte in seinem Flairhotel am vergangenen Freitagabend ein volles Haus.

Über 160 Gäste ließen sich nicht nur das vortreffliche Bärlauchmenü munden, sondern genossen auch  schwäbisches Kabarett vom Feinsten, die Bronnweiler Weiber. Bevor die  beiden Plaudertaschen aus dem kleinen Ort Bronnweiler, zwischen „Reutlinga und Tübinga“ auf der Bildfläche erscheinen  genießen die Gäste ihr „Amuse Bouche“ sowie verschiedene „Blattsalate und Rucola mit Knoblauch-Speckcroutons und Walnussdressing mariniert“. Bei den Bronnweiler Weibern sind die Gäste nicht einfach nur Publikum, sondern werden selbst zu Akteuren. Während Märy Lutz auf der Bühne in ihrem „Handdäschle gruschdeld“, spaziert Friedel Kehrer von Tisch zu Tisch und teilt den Gästen auch gleich mit, dass sie sich „saumäßig freit, dass Ihr doa send“.    „Mir sagat zu älle Leid  Du - Wo kommsch au Du her? - Von Wüschdarot?“ - „Des isch doa, wo du dei Geld fir dei Heisle her hasch“, lässt sich Märy vernehmen.  Eigentlich verstehen sie sich mit allen Leuten gut. Nur mit den „Schduagardern“ offensichtlich nicht.  „Liaber an Schneck im Salat, wia an Schduagarder im Hof“, was aber Friedel Kehrer nicht abhält, „a Sternlesauto“ zu fahren.

Die Gäste sind inzwischen beim „Cremesüppchen vom Bärlauch und Spinat“ sowie beim „Risotto mit Bärlauchpesto“ angelangt, nachdem sie zuvor immer wieder von Lachsalven heimgesucht worden sind. Von dem Herrn  am ersten Tisch erfahren Märy und Friedel,  dass er „Ernschd“ heißt und aus Ellhofen kommt. Sofort entdeckt Friedel, dass „dem Ernschd sei Glas leer isch“ und prompt geht die Aufforderung an den Chef: „Du Michael, sag a moal deine Mädle, sie solle dem Ernschd a neis Viertele bringa“.

Das schwäbische Feuerwerk der beiden wird unterbrochen von der „Hähnchenbrust mit Bärlauch Schinkenfüllung auf Blattspinat an Sahnesauce und Pommes Dauphine“. Das Publikum erfährt noch vieles über das Schwoabaländle und wichtige Dinge, wie den Unterschied zwischen Grüner und Goldener Hochzeit oder „unsern Öttinger, der jedz in Europa isch“. Mit dem  „Glühweinparfait mit Früchten“ nehmen die Bronnweiler Weiber Abschied von ihrem begeisterten Publikum. Dass sie auch anders können, zeigen sie mit dem  einfühlsam zarten Lied zum Abschied:  „I loas in mi nei (I hör in mich rein)“.

Andrea Wieland und Ehepaar Stoll aus Beilstein finden den Abend einfach super und sind besonders von der Schlagfertigkeit und Spontanität der beiden beeindruckt. Für Andrea und Udo Spieth war es ein „gelungener Abend. Wir sind schon gespannt auf die nächsten Veranstaltungen bei Roger“. Elfriede und Rolf Reichert aus Willsbach bringen es auf den Punkt: „Essen und Kabarett waren spitze. Dinner & Show bei Roger, das ist Kunst  auf dem Teller und Kunst auf der Bühne!                 

 

 

Bericht des Südkuriers vom 12.05.2009

- Baden-Württemberg macht Spaß -

Bildergalerien

 

Bronnweiler Weiber vor dem Narrengericht

Nachfolgerinnen von Gotthilf Fischer und Erwin Teufel

Eine große Ehre wird den Bronnweiler Weibern am 11.Februar 2007 in Dornstetten zu teil. Der Zunftmeister der dortigen Drillerhansele, Wolfgang Reinartz, zerrt Friedel Kehrer und Märy Lutz als Delinquentinnen vor das Dornstetter Narrengericht. Zur Fasnetzeit lockt diese Tradition mit alten Wurzeln Tausende von Schaulustigen an. Vor historischer Kulisse werden prominente Zeitgenossen zu Delinquenten und müssen vor den versammelten Narren für ihr schandhaftes Treiben Rechenschaft ablegen. Die Bronnweiler Weiber werden dieses Jahr Nachfolger so bekannter Persönlichkeiten wie Prof.Dr. Artur Fischer, Ute Vogt, Hermann Bareiss, Gotthilf Fischer und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel.

Pünktlich um 13 Uhr beginnt der Umzug. Gegen 15 Uhr tagt auf der großen Marktplatzbühne das historisch belegte Dornstetter Narrengericht. Anschließend werden die Bronnweiler Weiber in der Stadthalle zu Ritterinnen geschlagen.

 

 

       Am 20.Januar 2007 fand im Kinzighaus in Loßburg eine Pressekonferenz statt. Hierbei wurden die Delinquentinnen des närrischen 11. Jubiläums vorgestellt.

 

Wir werden an dieser Stelle zeitnah über die Ereignisse in Dornstetten berichten.

- siehe Pressestimmen-

RoSe

 

 

Live-Fernseh-Prunksitzung in Gundelsheim

Vier Stunden „Närrisches aus Schwaben“ mit Ministerpräsident Günther Oettinger

 

Märy Lutz + Friedel Kehrer

 

 

Wie bei den vorhergehenden Fernsehsitzungen haben die Bronnweiler Weiber wieder großes Lob erfahren.

Nach dem Marschtanz der Garde des Narrenbund Neuhausen, waren es die „Bronnweiler Weiber“ aus Reutlingen, die zwischenzeitlich schon zwei Kurzauftritte hatten, die die Lachmuskeln der Narrenschar strapazierten. Friedel Kehrer und Märy Lutz, die Reden wie ihnen das Maul gewachsen ist. Kabarett vom Feinsten im schönsten Älbler-Dialekt, sind sie mitunter sehr schwer zu verstehen. Sarkastisch teilen die beiden Weiber ordentlich viel Fett aus, das bekam auch Ministerpräsident Oettinger in hohem Maße ab, aber er erhielt auch Geschenke. Das Fazit der „Bronnweiler Weiber“: “Lieber eine Schnecke im Salat – als ein Stuttgarter im Hof.“

Ministerpräsident Öttinger und die Bronnweiler Weiber

Ministerpräsident Günther Oettinger bekam von den Bronnweiler Weibern sein Fett ab

 

 

Schwäbische Mundart im Zirkuszelt

- Humor im Doppelpack -

Ganz im Zeichen des schwäbischen Zungenschlags standen 2 Veranstaltungen im Zirkuszelt bei Möbel Rieger in Göppingen und Reutlingen. Mit dem Kaos-Duo und den Bronnweiler Weibern erlebten rund 350 Besucher gepfefferten schwäbischen Humor im Doppelpack.

Geschichten aus dem Leben gegriffen und in Musik verpackt präsentierten Uli Pohl und Marcel Schindling als Kaos-Duo im Zirkuszelt. Die beiden für ihren Humor bekannten Musiker verstanden es auf Anhieb Stimmung in der Manege zu verbreiten. Ob bei den Ohrwürmern "Aerobic, des hält jong ond fit" oder bei " Des gibt´s doch et" klatschte das Publikum und sang begeistert den Refrain mit.

Das i-Tüpfelchen dazu folgte in musikalischer Form sogleich mit der "Subber-Tupper-Party". Freilich, wer das Kaos-Duo kennt, weiß auch wofür ihr Herz schlägt: nämlich für "Leberkäs". Zur Gaudi des Publikums texteten die Musikanten bekannte Hits einfach um und immer stand die schwäbische Spezialität im Mittelpunkt. Als das Lied "D`r Sommer" erklang herrschte absolute Stille im Publikum. Eine der schönsten schwäbischen Balladen die je geschrieben wurden. Hier der Refrain der Hommage an das schwäbische Heimatland:

Sonntagsmorgens auf meim Bänkle -

en meim Gärtle ond dahoim

wia bischt du doch schee mei Ländle

- tauscha möcht i jetzt mit koim.

 

  Homepage: www.kaos-duo.de

 

 

 

Die Bronnweiler Weiber begeisterten mit humorvollen Dialogen

 

Einen geballten Angriff auf die Lachmuskeln starteten die Bronnweiler Weiber mit ihren Zwiegesprächen. "Bisch au scho`mol emma Zirkus domm rom`gschtanda ?" fragte die auch für deftige Trinksprüche zuständige Märy ihre Sketchpartnerin Friedel die im realen Leben inzwischen zur Bürgermeisterin von Bronnweiler gewählt wurde. "Hoffentlich verstandet ons au älle, s´könnet ja au Besucher aus em Norden da sei. Ma seiht übrigens nemme Fischköpf zo denne, sondern Muschelschubser. Zu älteren Leuten sagt man laut Märy seit neuestem jetzt: "Teenager-Spätlese."

Es wurde gelästert auf Teufel komm raus, über das Finanzamt, das Fernsehen, den Storch der die Kinder bringt, und letztendlich frotzelten die Weiber scharfzüngig über die eigenen gegenseitigen Ehemänner. Auch sich selbst nahmen sie nicht aus: "Wenn zwoi fortganget, isch emm`r a g`scheits ond a bleed`s beia`nander." Nach der kräftigen Zwerchfellmassage endete der Auftritt der wortgewandten schwäbischen Künstlerinnen eher nachdenklich. Friedel griff zur Gitarre und es wurde mucksmäuschenstill unter der Zirkuskuppel als ihre glockenhelle Stimme erklang:  "Ewel lauft mir d`Zeit davo"  

Ein gemeinsames Schlusslied mit dem Kaos-Duo beendete den gelungenen schwäbischen Mundartabend.    

  

 Roland Sedelmaier